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3M sagt der Unterkühlung im OP den Kampf an


März 2012

Jährlich werden mehr als 1,1 Millionen Operationen in Österreich durchgeführt und ca. 40 bis 70 Prozent der Patienten leiden dabei unter Hypothermie. Das "Bair Hugger"-System von 3M, eine Innovation zur Patientenerwärmung, schafft Abhilfe.

Optimales Wärmemanagement für den Patienten ist bei einer Operation essentiell. Nicht selten klagen viele Menschen nach einer Operation über Schüttelfrost. Das liegt daran, dass wärmeunterstützende Maßnahmen oft erst nach operativen Eingriffen gesetzt werden und so während der Operation Hypothermie - die akute oder anhaltende Senkung der Körper-Kerntemperatur unter den Sollwert - entsteht. Schon 30 Minuten nach Narkoseeinleitung fällt die Temperatur des Patienten um ca. 1° C, hauptsächlich durch Wärmeumverteilung vom Körperkern zur Peripherie. Auch Faktoren wie das Ausmaß des Eingriffs, der intraoperative Flüssigkeitsumsatz und die kühle Raumumgebung spielen eine Rolle. Bis zu 70 Prozent der Patienten im Aufwachraum sind davon betroffen.

Gefahr für den Patienten und höhere Kosten für Spitäler

Die Folgen sind erheblich: Die mit Hypothermie verbundenen Komplikationen sind teilweise direkt im Operationsverlauf erkennbar oder treten auch erst Tage später auf. Blutungen, Gerinnungsstörungen, kardiale Ereignisse sowie Infektionen und Störungen der Wundheilung führen zu Belastungen der Patienten und zu beträchtlichen Mehrkosten auf Seiten der Kliniken. Allein die längere Verweildauer der Patienten oder eine gestiegene Wundinfektionsrate reduzieren die Profitabilität der Abläufe.

Erwärmen im Vorfeld hilft

Da sich die Ursachen der Unterkühlung nicht verhindern lassen, gilt es am Wärmemanagement anzusetzen. Werden die Patienten vorgewärmt, lässt sich der hohe Temperaturverlust kompensieren oder vermeiden. Je früher gewärmt wird, desto eher werden die negativen Folgen der Hypothermie bereits im Vorfeld verhindert. Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des deutschen Robert Koch-Instituts hält die präoperative Erwärmung verbunden mit intraoperativer Hauterwärmung für die wirksamste Maßnahme zum Schutz vor Hypothermie. Seit 50 Jahren leistet 3M im Rahmen der weltweiten Kampagne gegen Infektionen seinen Beitrag in Form innovativer Lösungen.

3M Bair Hugger - preisgünstig und effizient

Genau deshalb wurde die 3M Bair Hugger-Therapie, das weltweit erste konvektive Wärmesystem, konzipiert. Bereits 1987 von der US-Firma Arizant entwickelt, sicherte sich 3M durch den Kauf des Unternehmens im Jahr 2011 diese einzigartige Innovation. Anfang 2012 konnte die Integration des Unternehmens auch in Österreich abgeschlossen und der 3M Bair Hugger am Markt angeboten werden. Die Bair Hugger-Therapie sorgt mittels aufeinander abgestimmter Wärmegeräte und Patientenabdeckungen oder Unterlegedecken für die gewünschte Temperatur und eine homogene Verteilung der gewärmten Luft am Patienten. Drainageöffnungen minimieren die Ansammlung von Flüssigkeit, während die Decke an den natürlichen Auflagepunkten des Körpers komprimiert wird, sodass potenziell ischämischen Gewebe keine Wärme zugeführt wird. Die Decken können bei Routine-Eingriffen oder für komplexe Operationen in Rücken-, Seiten- oder Bauchlagerung verwendet werden. Die Kosten liegen im Durchschnitt zwischen fünf und fünfzehn Euro pro Eingriff. Das Vorwärmen lässt sich in standardisierte Abläufe in der Operationsvorbereitung integrieren und kann starten, sobald die Patienten im präoperativen Bereich ankommen. Da sie zu der Zeit noch nicht narkotisiert sind, nehmen sie die Erwärmung bewusst wahr und spüren, wie auf ihr persönliches Wohlbefinden geachtet wird. Abgesehen von der medizinischen und ökonomischen Argumentation bringt dies erheblichen Reputationsgewinn für die Klinik mit sich. Heute werden die Produkte zur Patientenerwärmung von 3M jedes Jahr bei mehr als 20 Millionen Patienten zur Aufrechterhaltung der Normothermie angewendet.

Über 3M

Als führendes Unternehmen in Forschung und Entwicklung produziert 3M tausende innovative Produkte für die unterschiedlichsten Märkte. "Leading through Innovation" - mit diesem Leitgedanken setzt sich 3M weltweit dafür ein, das Leben der Menschen einfacher, sicherer und angenehmer zu gestalten. 3M's Schlüsselkompetenz ist es, 46 Technologieplattformen - oft in Kombination - für eine breite Palette an Kundenwünschen zu nutzen. Mit einem Umsatz von 29,6 Milliarden US Dollar im Jahr 2011 beschäftigt 3M weltweit 84.000 Mitarbeiter in 68 Ländern. In Österreich erwirtschaftete 3M 2011 83,3 Millionen Eur Umsatz und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter.



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