RelyX™ Unicem wurde durch die Fachpresse vielfach ausgezeichnet, unter anderem sechs Mal hintereinander vom Dental Advisor mit fünf Pluszeichen.
Quelle: 3M ESPE
Als erster selbstadhäsiver, dualhärtender universaler Composite-Befestigungszement wurde RelyX™ Unicem 2002 eingeführt. Der weltweit in der klinischen Anwendung bewährteste selbstadhäsive Zement bietet ein sehr geringes Risiko postoperativer Sensitivitäten.
Die einzigartige chemische Zusammensetzung sorgt für eine hervorragende Haftkraft ohne Vorbehandlung des Zahns, wie Ätzen, Primen und Bonden.
RelyX™ Unicem weist geringste Verfärbungen auf, sodass langanhaltende Ästhetik erzielt wird.
RelyX™ Unicem Zemente sind indiziert für die definitive Zementierung von:
Inlays, Onlays, Kronen und Brücken (Vollkeramik, Composite, Metall)
Wurzelstiften
Zwei- oder dreigliedrige Maryland-Brücken*
Dreigliedrigen Inlay- / Onlaybrücken*
Vollkeramik-, Composite- und Metall-Restaurationen auf Implantat-Abutments
* RelyX™ Unicem mit seinen hohen Haftwerten ermöglicht eine zuverlässige und komfortable Zementierung von Maryland, Inlay- und Onlaybrücken. Für diese Indikationen wird die Klebefläche durch zusätzliche Schmelzätzung vergrößert.
Ergebnisse von Belastungstests bei selbstadhäsiven Composite-Zementen. Alle Prüfmuster waren selbstgehärtet und durchliefen 10.000 Zyklen einer thermischen Wechselbelastung.
Scherhaftung nach 24 Stunden, lichtgehärtete Materialien.
Quelle: interne Daten von 3M ESPE
Die Kombination dreier Hauptfaktoren macht die Formulierung von RelyX™ Unicem im Vergleich zu allen anderen selbstadhäsiven Zementen einzigartig.
Die Haftmonomere reagieren mit Dentin und Schmelz in einer Säure-Basen-Reaktion.
Gleichzeitig initiiert die Abbindereaktion die Bildung eines dreidimensionalen Netzes.
Im ersten Schritt der Säure-Basen-Reaktion freigesetzte Wassermoleküle reagieren mit Glasionomer-Füllkörpern des Composite-Befestigungszements.
Das Resultat sind basische Hydroxit-Ionen, die zur Neutralisierung führen, bis ein pH-Wert von 7 erreicht ist.
Dieser Schritt bewirkt einen Wechsel der Materialeigenschaften von hydrophil zu hydrophob.
Das Ergebnis: Der Zement ist resistenter gegen Wasseraufnahme und weist eine höhere Langzeitstabilität auf. Die hohe mechanische Festigkeit und Dimensionsstabilität ist typisch ist für einen Composite-Befestigungszement.
Hohe Farbstabilität für eine natürliche Ästhetik.
Besonders erfreulich für Patienten ist die hohe Farbstabilität von RelyX™ Unicem. Im Vergleich zu anderen führenden Zementen weist dieses Produkt nach drei Tagen in einer Kaffeelösung die geringste Verfärbung auf.
Ausgezeichnete Haftung.
Auf die Leistung von RelyX™ Unicem 2 Automix können Sie sich jetzt noch stärker verlassen: Im Vergleich mit anderen selbstadhäsiven Composite-Befestigungszementen zeigt RelyX™ Unicem 2 Automix die besten Haftwerte auf Dentin und Schmelz. Für die Patienten bedeutet das: langlebiger und zuverlässiger Zahnersatz.
Der Patient stellte sich mit einem im Bereich des palatinalen Höckers frakturierten Zahns vor. Der Zahn war zuvor wurzelbehandelt worden. Der defekte Wurzelstift wurde entfernt, und die Wurzelbehandlung wurde wiederholt. Der Patient wünschte eine zahnfarbene Krone. Aus ästhetischen Gründen wurde auch die vorhandene Amalgamfüllung im ersten Prämolaren durch Composite ersetzt.
Abbildung 1: Ausgangsbefund
Abbildung 2: Präparation des Wurzelkanals mit RelyX™ Fiber Post Bohrern (3M ESPE).
Abbildung 3: Überprüfen der Wurzelstiftpassung und Bestimmung der Länge.
Abbildung 4: Extraorales Kürzen des Wurzelstifts.
Abbildung 5: Aufsetzen der Mischkanüle mit Endo-Tip auf die RelyX™ Unicem 2 Automix Spritze (3M ESPE).
Abbildung 6: Applizieren von RelyX™ Unicem 2 Automix direkt in den praparierten Wurzelkanal.
Abbildung 7: Einsetzen von RelyX™ Fiber Post.
Abbildung 8: Lichthärten mit dem Elipar™ S10 LED-Polymerisationsgerät (3M ESPE).
Abbildung 9: Präparation für eine Krone aus Lava™ Zirkonoxid (3M ESPE).
Abbildung 10: Die definitiv zementierte Krone aus Lava™ Zirkonoxid.
Oberer erster Molar mit defekter Composite-Füllung. Aufgrund einer fortschreitenden Sekundärkaries war eine Wurzelbehandlung erforderlich geworden. Zur Stabilisierung des Zahns musste dieser überkront werden; geplant war eine Vollkeramikkrone aus Lava™ Zirkonoxid (3M ESPE). Bis zur definitiven Zementierung wurde der Zahn mit Protemp™ Crown (3M ESPE) provisorisch versorgt.
Abbildung 1: Ausgangsbefund
Abbildung 2: Protemp™ Crown für die provisorische Versorgung (3M ESPE) in situ.
Abbildung 3: Reinigen der Präparation.
Abbildung 4: Vorbereiten der Lava™-Krone mit CoJet™ Prep und CoJet™ Sand (alle 3M ESPE).
Abbildung 5: Füllen der Krone mit RelyX™ Unicem 2 Automix (3M ESPE) unter Verwendung der Standard-Mischkanüle.
Abbildung 6: Eingliedern der Krone.
Abbildung 7: Kurzes Anpolymerisieren.
Abbildung 8: Entfernen von überschüssigem Zement.
Abbildung 9: Schlusspolymerisation.
Abbildung 10: Die fertige 3M™ ESPE™ Lava™-Krone in situ.
Nachdem eine insuffiziente temporäre Füllung exkaviert wurde, wird der Wurzelkanal mit RelyX™ Unicem und RelyX™ Fiber Post gefüllt, um anschließend eine CAD/CAM-gefertigte Krone aus Glaskeramik einzugliedern.
Abb. 1: Ausgangssituation: Aus klinischer und ästhetischer Sicht insuffiziente Restaurationen im Oberkiefer-Frontzahnbereich.
Abb. 2: Kariesexkavation und Präparation des Wurzelkanals für das Einsetzen des RelyX™ Fiber Posts unter Verwendung des entsprechenden RelyX™ Fiber Post Bohrers.
Abb. 3: Präparierte Wurzelkanäle.
Abb. 4: RelyX™ Unicem Befestigungszement wird mit der RelyX™ Unicem Aplicap™ Verlängerungskanüle direkt in den Wurzelkanal appliziert.
Abb. 5: RelyX™ Fiber Posts zementiert mit RelyX™ Unicem, nach Lichthärtung.
Quelle: C.P. ERNST, G. KAMPF, I. BUSEMANN, E. STENDER
und B. WILLERSHAUSEN, Johannes-Gutenberg-
Universität Mainz, Deutschland
Veröffentlicht während IADR 2010, Abstract Nr. 0394
Retentive Strength of Zirconium-Oxide Crowns to Self-Adhering Cements
C.P. ERNST, G. KAMPF, I. BUSEMANN, E. STENDER und B. WILLERSHAUSEN, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
Veröffentlicht während IADR 2010, Abstract Nr. 0394
Ziele:
Die Retentionskraft eines experimentellen selbstadhäsiven Zements (SFCem 44/3M ESPE), sechs selbstadhäsiver Zemente (RelyX Unicem Aplicap, RelyX Unicem Clicker/3M ESPE, iCEM/Heraeus, Maxcem Elite/sds Kerr, Bifix SE/VOCO, SpeedCEM/Ivoclar), zwei selbstadhäsiver Zemente mit selbstätzenden Primern (Panavia 21/Kuraray, Secure/Sun Medical), einem Glasionomerzement (Ketca Cem Aplicap/3M ESPE), einem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement (Meron Plus/VOCO) und einem Zinkphosphat-Zement (Harvard) wurde nach thermischer Wechselbelastung ermittelt: Kronen aus Zirkoniumdioxid (Lava, 3M ESPE) wurden dazu an zuvor extrahierten menschlichen Zähnen befestigt.
Methode:
120 extrahierte Zähne (n=10) wurden in einem standardisierten Verfahren (10°, h=3 mm) präpariert. Die Composite-Befestigungszemente und das Adhäsivsystem wurden gemäß Herstellerangaben angewendet. Dualhärtende Systemen wurde ausschließlich im Selbsthärtungsmodus angewendet. Die Innenflächen der Kronen wurden sandgestrahlt (Rocatec Pre). Nach thermischer Wechselbelastung (5.000 Zyklen bei 5-55°C) und einem Jahr Wasserlagerung wurden die zementierten Vollkeramikkronen (Rocatec-Vorbehandlung an der äußeren Oberfläche; mit niedrigschrumpfendem Epoxidharz an einem Kunststoffblock aus Paladur Prothesenbasismaterial befestigt) in Einschieberichtung unter Verwendung einer Zwick Universal-Prüfmaschine entfernt. Die Retentionsfläche wurde einzeln für jeden Zahn ermittelt [Dahl & Oilo, Dent Mater 2, 1986]. Die statistische Analyse wurde mit SPSS 11.0 durchgeführt (Wilcoxon Rangsummentest, Korrektur nach Bonferroni).
Ergebnisse:
Die Retentionskräfte waren (N/mm2): (Min/Q1/Median/Q3/Max):
Fazit: Die Leistung der verschiedenen selbstadhäsiven Zemente zeigte innerhalb der Gruppe signifikante Unterschiede. Verglichen mit Glasionomer- oder Zinkphosphat-Zementen kann eine signifikant höhere Retentionskraft erreicht werden.
Zusammenfassung von 3M ESPE
Ziel der Untersuchung:
Bewertung der Haftleistung eines neuen selbstadhäsiven sowie weiterer adhäsiver, selbstadhäsiver und konventioneller Befestigungszemente an Kronen aus 3M™ ESPE™ Lava™ Zirkonoxid.
Ergebnisse der Untersuchung:
Keines der getesteten Materialien weist eine höhere mittlere Haftkraft auf als die selbstadhäsiven Befestigungszemente 3M™ ESPE™ RelyX™ Unicem Clicker™ und 3M™ ESPE™ RelyX™ Unicem 2 Automix.
3M ESPE RelyX™ Unicem Self-Adhesive Universal Resin Cement 7-Year Clinical Performance
Veröffentlicht in: THE DENTAL ADVISOR, Bd. 27, Nr. 4, Mai 2010
Ziel der Untersuchung:
Die Gutachter des Dental Advisor verwendeten RelyX™ Unicem zur Eingliederung von Vollkeramik- und Metallkeramikrestaurationen (Kronen, Brücken, Inlays/Onlays und Wurzelstiften).
Bewertet wurden postoperative Sensitivitäten, Randverfärbungen und Dezementierung.
Ergebnisse:
Nach 7 Jahren standen über 1450 Restaurationen für den Recall zur Verfügung. Postoperative Sensitivitäten traten nur bei sehr wenigen Patienten auf (1,1 %). Sie beruhigten sich meist nach wenigen Wochen. Hinsichtlich Randverfärbungen war das Ergebnis vergleichbar mit Adhäsiven der 5. und 6. Generation und den dazugehörigen Composite-Zementen.
Die Dezementierungsrate bei mit RelyX™ Unicem befestigten Restaurationen lag bei 2,4 %. Insgesamt erhielt RelyX™ Unicem eine klinische Bewertung von 99 % und erhielt damit vom Dental Advisor bereits im 7. Jahr in Folge die höchste Bewertung von fünf Pluszeichen.
Veröffentlicht von S. Geraldeli1, C. Stanford1, D. Dawson1, J. S. Wefel1, S. Timmons2, D. S. Cobb1, M. Hernandez1, S. Guzman-Armstrong1, T. Flynn1, C. M. Asmussen1, S. Hansen1 und D. Stark1, 1Universität Iowa, Iowa City, Iowa, USA,
2Universität Iowa, Coralville, Iowa, USA
IADR 2009 Miami, Nr. 1639
Glaskeramikinlays- und onlays nach 4 Jahren in vivo
Veröffentlicht von S. Geraldeli1, C. Stanford1, D. Dawson1, J. S. Wefel1, S. Timmons2, D. S. Cobb1, M. Hernandez1, S. Guzman-Armstrong1, T. Flynn1, C. M. Asmussen1, S. Hansen1 und D. Stark1,
1Universität Iowa, Iowa City, Iowa, USA,
2Universität Iowa, Coralville, Iowa, USA
IADR 2009 Miami, Nr. 1639
Ziel der Untersuchung:
In dieser klinischen Studie wurden 95 Keramikrestaurationen der Klassen I und II (Authentic®, Microstar, Atlanta, USA) mit RelyX™ Unicem und einem von vielen Zahnärzten als Goldstandard angesehenen Total-Etch-Systems (Syntac®, Variolink® II, Ivoclar Vivadent) zementiert. Die Restaurationen wurden eingangs und bei jährlichen Recall-Terminen auf postoperative Sensitivitäten untersucht und nach USPHS-Kriterien bewertet.
Ergebnisse:
Beim Recall nach 4 Jahren zeigte der selbstadhäsive universale Composite Befestigungszement RelyX Unicem ebenso gute Werte wie Variolink® II, nach zusätzlichem Ätzen und Bonden.
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